____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Kritik an Facebook
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Facebook steht von Beginn an in zahlreichen LĂ€ndern wegen seiner Datenschutzpraktiken in der Kritik.cite-ref-test-4-2010-1-0[1] Speziell VerstöĂe gegen das Datenschutzrecht wurden mehrfach angemahnt.cite-ref-2[2]
Nach zahlreichen Beschwerden bei der irischen Datenschutzbehörde (Office of the Data Protection Commissioner) kritisierte diese in einem Bericht im Dezember 2011 die Datenschutzpraktiken von Facebook in 46 Punkten und forderte Nachbesserungen.cite-ref-3[3] Im November 2022 verhĂ€ngte die irische Datenschutzbehörde eine Strafe ĂŒber 265 Millionen Euro gegen den Mutterkonzern Meta, weil Daten von einer halben Milliarde Facebook-Nutzer abgeflossen waren.cite-ref-4[4]
Verbraucherzentralen in Deutschland haben wiederholt davon abgeraten, das Angebot von Facebook zu nutzen.cite-ref-5[5]cite-ref-6[6]
Viele Nachrichtenagenturen und Medienorganisationen kritisieren die zunehmende Monopolstellung Facebooks als Nachrichtenkanal. Nach der US-PrÀsidentschaftswahl 2016 geriet das Kontaktnetz im Zusammenhang mit der Verbreitung von Falschmeldungen, sogenannten Fake-News, in die Kritik.
Contents
âą Datenschutz
âą Facebook-Blase
âą Indien
âą Ăgypten
âą Facebook-Partys
âą Steuerflucht
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Datenschutz
Ausspionieren fremder Kontakte
Bei der Eröffnung eines Facebook-Kontos wird nicht sofort ĂŒberprĂŒft, ob die Person der Besitzer der angegebenen E-Mail-Adresse ist. Nach der Recherche von Journalisten können Anmelder eine fremde E-Mail-Adresse angeben und ĂŒber die Funktion âFreunde findenâ 20 Personen sehen, mit welchen der Inhaber der E-Mail-Adresse Kontakt hatte.cite-ref-7[7]cite-ref-8[8] Um das zu verhindern, mĂŒssen zahlreiche Einstellungen vorgenommen werden, da auch E-Mail-Anbieter eine automatische Kontaktverbindung ĂŒber Facebook eingebaut haben. Auch lassen sich ĂŒber die Funktion âFreunde findenâ die Kontakte beobachten, die andere Nutzer bei Facebook haben, sofern diese nicht durch besondere Einstellungen im Profil verborgen bleiben.
Verwertung von Nutzerdaten
Facebook Ă€nderte im Februar 2009 die Nutzungsbedingungen (englisch âTerms of Serviceâ) dahingehend, dass das Unternehmen die Daten von Mitgliedern zeitlich unbegrenzt verwenden durfte â selbst nach Löschung oder Deaktivierung eines Nutzerkontos. Die Regelung betraf beispielsweise Kommentare, Fotos und Videos.cite-ref-9[9] Nach massiven Protesten von Nutzern, Daten- und VerbraucherschĂŒtzern wurden die Regeln zunĂ€chst wieder auf den Stand vor den Ănderungen zurĂŒckgesetzt.cite-ref-10[10] Zudem kĂŒndigte das Unternehmen an, in bestimmten FĂ€llen seine Nutzer kĂŒnftig ĂŒber RegelĂ€nderungen abstimmen zu lassen.cite-ref-11[11] Im April 2009 stellte Facebook modifizierte Nutzungsbedingungen zur Abstimmung, in denen Nutzern der Besitz ihrer Informationen zugesichert wurde. Eine Mehrheit der Teilnehmer befĂŒrwortete die neuen Regeln.cite-ref-12[12]
Obwohl die Inhalte (z. B. Fotos) im Besitz der Nutzer bleiben, erhĂ€lt Facebook das Recht, alle Inhalte kommerziell zu nutzen und die Nutzungsrechte an Dritte wie beispielsweise Amazon, Apple ĂŒber Microsoft bis Netflix und Spotifycite-ref-13[13] weiterzugeben.cite-ref-test-4-2010-1-1[1]cite-ref-14[14] Auch nach der Ănderung der Nutzungsbedingungen kommt Facebook immer wieder wegen seiner lockeren Datenverwertung in die Schlagzeilen. So speichert das Unternehmen nach einer Aktualisierung auf dem Mobiltelefon Kontaktdaten. Aber auch ĂŒber eine Suchfunktion, ĂŒber die Mitglieder die noch nicht gefundenen Freunde auf Facebook mit den Daten aus der E-Mail-Kontaktliste des E-Mail-Anbieters abgleichen und finden können, werden Daten von Nicht-Mitgliedern dauerhaft und ungefragt gespeichert.cite-ref-15[15] Zuletzt wurden die Nutzungsbedingungen von Facebook indirekt durch ein Urteil des Oberlandesgerichtes Köln bestĂ€tigt. Ein Nutzer hatte ein Foto von sich in seinem Profil veröffentlicht und eine Personensuchmaschine dieses Bild ĂŒbernommen. Das Oberlandesgericht Köln wies die auf Unterlassung gerichtete Klage des Nutzers mit der BegrĂŒndung zurĂŒck, dass dieser mit der Einstellung seines Fotos die Einwilligung in einen Zugriff durch die Personensuchmaschine zumindest konkludent erklĂ€rt gehabt habe. Zudem hatte er, wie das Gericht hervorhob, von der ihm von Facebook in den Nutzungsbedingungen eingerĂ€umten Möglichkeit der Sperre gegenĂŒber Suchmaschinen keinen Gebrauch gemacht.cite-ref-16[16]
Erstellung von Nutzerprofilen durch den Mutterkonzern
Aufgrund des Vorwurfs, Daten von Nutzenden auch auĂerhalb Facebooks zu sammeln und damit Persönlichkeitsprofile zu erstellen, wurde im Jahr 2025 eine Sammelklage gegen den Mutterkonzern eingereicht. Bereits zuvor hatten mehrfach Einzelpersonen aus diesem Grund gegen Meta Platforms geklagt.cite-ref-17[17]
âBig Brother Awardâ
Im Jahr 2011 wurde Facebook in Deutschland der Negativpreis âBig Brother Awardâ als Datenkrake in der Kategorie âKommunikationâ zuerkannt.cite-ref-18[18]cite-ref-19[19]
2015 bekam Facebook in Ăsterreich den Big Brother Award in der Kategorie Weltweiter Datenhunger, fĂŒr das Patent, welches Kreditscoring ĂŒber die Freunde des Benutzers möglich machen soll.cite-ref-20[20] Im Oktober 2017 folgte der österreichische Big Brother Award in der Kategorie Kommunikation und Marketing, fĂŒr die Filterung nach Zielgruppen fĂŒr Werbekunden nach hunderten Kriterien und der Möglichkeit von Dark-Posts bzw. Unpublished Posts.cite-ref-21[21] Im Oktober 2018 erhielt Facebook den österreichischen Big Brother Award in der Kategorie Weltweiter Datenhunger fĂŒr Vorkommnisse vom Cambridge-Analytica-Datenskandal bis hin zu versehentlich angezeigten Daten von 14 Millionen Nutzern.cite-ref-22[22]cite-ref-23[23]
FĂŒr das Aussperren eines Forschungsprojektes zur Transparenz von politischer Werbung auf Facebook wurde Facebook im Oktober 2021 der österreichische Big Brother Award in der Kategorie Kommunikation und Marketing zuerkannt.cite-ref-ds2000130709945-24-0[24]
Gesichtserkennungssoftware
Die Freischaltung einer Software zur Gesichtserkennung, die automatisch auf neu hochgeladenen Fotos nach Gesichtern anderer Facebook-Nutzer sucht, um entsprechende Markierungen der Bilder vorzuschlagen, löste bei DatenschĂŒtzern heftige Kritik aus. Die Funktion wurde in den Vereinigten Staaten im Dezember 2010 und in weiteren LĂ€ndern im Sommer 2011 fĂŒr sĂ€mtliche Nutzerkonten aktiviert. Der Dienst gleicht die Gesichter und Namensnennungen auf Ă€lteren Fotos mit den neuen Aufnahmen ab und sucht dort nach diesen Gesichtern. Will ein Nutzer diesen Dienst nicht in Anspruch nehmen, muss er ihn manuell abschalten.cite-ref-25[25]
Weiterhin bietet Facebook den Nutzern ohne Hinweis auf die rechtlichen Folgen an, per Gesichtserkennung aus Gruppenfotos isolierte PortrĂ€ts mit Namen zu versehen, was ohne Zustimmung der Abgebildeten verboten ist. Nach EinschĂ€tzung von DatenschĂŒtzern ist es zudem âbedenklich, dass Facebook fĂŒr diese Funktion im Hintergrund eine Datenbank zur Gesichtserkennung mit Millionen von Nutzern aufbautâ.cite-ref-26[26]
GefÀllt-mir-Knopf und Fanseiten
Der von Facebook fĂŒr die Anbieter anderer Websites bereitgestellte GefĂ€llt-mir-Button (englisch âLike Buttonâ) geriet im Sommer 2011 in die Kritik, nachdem bekannt wurde, dass beim Besuch von Seiten, auf denen sich dieses Plug-in befindet, automatisch ein zwei Jahre lang gĂŒltiges Cookie ausgelesen wird, das dem Nutzer ohne seine Zustimmung vorher beim Anschauen von Facebook-Seiten auf seinen Computer ĂŒbertragen wurde. Dieses Auslesen findet dabei unabhĂ€ngig vom Anklicken des GefĂ€llt-mir-Knopfes statt und unabhĂ€ngig davon, ob der Besucher einer Website Mitglied bei Facebook ist oder nicht. Von Besuchern einer Seite mit dem GefĂ€llt-mir-Knopf, die mit ihrem Computer zuvor noch keine Facebook-Seite besucht haben, kann das Plugin Informationen wie IP-Adresse und Browsertyp auslesen. Bei Personen, die selbst Mitglieder bei Facebook sind und eine Seite besuchen, die das Plug-in enthĂ€lt, können die Informationen ĂŒber das Aufrufen der Seite mittels des Cookies mit ihrem Facebook-Nutzerprofil zusammengefĂŒhrt werden.cite-ref-27[27]
Da auf diese Weise ein Profil der Bewegungen im Internet erstellt werden kann, das all die Seiten mit der Anwendung aufzeigt, die ein Nutzer besucht hat, entschied das deutsche Verbraucherschutzministerium, dass die Anwendung, bis zur Sicherstellung einer datenschutzkonformen Lösung, nicht mehr auf Websites von Behörden eingebunden werden soll. Ebenso wurde Politikern empfohlen, ihre privaten Fanseiten bei Facebook abzuschalten, da diese von Besuchern aufgerufen werden können, die zuvor noch nie Kontakt mit Facebook hatten und auf deren Computer dann das Cookie anlegen.cite-ref-28[28]
Der GefÀllt-mir-Knopf von Facebook wird auf 16 % aller Websites verwendet.cite-ref-29[29]
Die französische Datenschutzbehörde Cnil hat wegen mangelnden Respekts gegenĂŒber der PrivatsphĂ€re der Nutzer Strafen in Millionenhöhe gegen die Konzerne Google und Facebook verhĂ€ngt. Zwei Tochterunternehmen von Google sollen zusammen 150 Millionen Euro Strafe zahlen, Facebook 60 Millionen Euro. In beiden FĂ€llen geht es um bestimmte Einstellungen, die verhindern, dass sogenannte Cookies beim Besuch der Websites gespeichert werden. âAus Respekt vor den Erwartungen der Nutzer (âŠ) werden wir das entsprechend Ă€ndern und mit der Datenschutzbehörde zusammenarbeitenâ, teilte Google nach einem Bericht der Zeit mit.
Veröffentlichung privater Nutzerdaten
Im November 2009 verĂ€nderte Facebook die Standardeinstellungen zur PrivatsphĂ€re. Die Voreinstellungen sind nun so, dass möglichst viele Informationen öffentlich sichtbar sind. DarĂŒber hinaus waren bestimmte Informationen, darunter Name, Profilfoto, Freunde und Gruppenzugehörigkeiten seitdem immer öffentlich sichtbar, auch wenn Nutzer zuvor andere Einstellungen vorgenommen hatten â die frĂŒheren Schutzmöglichkeiten waren bei diesen Punkten entfallen. Im Mai 2010 wurden diese MissstĂ€nde durch umfassende VerĂ€nderung und Vereinfachung der PrivatsphĂ€ren-Einstellungsmöglichkeiten behoben.cite-ref-31[31] Seitdem sind lediglich der Nutzername und das Profilbild immer fĂŒr andere Facebook-Nutzer sichtbar, sĂ€mtliche anderen Informationen können ĂŒber die PrivatsphĂ€ren- oder Profileinstellungen auf nichtöffentlich gestellt werden. Die internetweite Auffindbarkeit, z. B. durch Suchmaschinen (âĂffentliche Sucheâ), kann fĂŒr sĂ€mtliche Informationen ausgestellt werden. GegenwĂ€rtig können einige Daten so geschĂŒtzt werden, dass sie fĂŒr niemanden, nur fĂŒr Freunde oder fĂŒr Freunde von Freunden sichtbar sind. Umgekehrt können sich Nutzer VerĂ€nderungen anzeigen lassen, die befreundete Nutzer vorgenommen haben.
Im Jahr 2021 wurden Daten von Nutzenden aufgrund eines Systemlecks veröffentlicht. Allein in Deutschland waren mehrere Millionen Menschen betroffen. Wegen des Vorfalls reichte die Verbraucherzentrale Bundesverband eine Sammelklage gegen die Betrieberfirma Meta Platforms Ltd. ein.cite-ref-32[32]
Speicherung der Daten von Nicht-Mitgliedern
Im Februar 2010 kam an die Ăffentlichkeit, dass Facebook auch die Daten von Personen speichert, die willentlich nicht bei Facebook angemeldet sind und auch nie angemeldet waren.cite-ref-33[33]cite-ref-34[34]cite-ref-35[35] Facebook bietet den Nutzern von Smartphones eine kostenlose Software (âAppâ) an, um ihre Kontakte aus ihrem Telefonbuch mit den Kontakten in Facebook zu synchronisieren. Dabei werden standardmĂ€Ăig sĂ€mtliche Nach- und Vornamen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Geburtstage hochgeladen und bei Facebook gespeichert. Nutzer berichten, dass dadurch auch die VerknĂŒpfungen und Bekanntschaften von nicht angemeldeten BĂŒrgern ersichtlich werden und bei einer möglichen Neuanmeldung der betreffenden Person bereits umfassende Freundeslisten vorgeschlagen werden. Diese Art der unwillentlichen Datenerhebung widerspricht dem in Deutschland geltenden Recht der informationellen Selbstbestimmung.
Im Juni 2015 erhob die belgische Datenschutzkommission Klage gegen Facebook. Die Speicherung von Informationen von ausgeloggten oder Nicht-Mitgliedern ohne deren Zustimmung widerspreche dem europĂ€ischen Datenschutzrecht.cite-ref-guardian-non-user-tracking-36-0[36] Anfang November 2015 wurde Facebook von einem belgischen Gericht unter Androhung von Strafen bis zu 250.000 ⏠angewiesen, die Verfolgung von belgischen Nicht-Mitgliedern einzustellen. Nach Aussage eines Sprechers von Facebook wurde der âdatrâ genannte Cookie seit 2010 eingesetzt.cite-ref-37[37] Ein Berufungsgericht hob die Entscheidung im Juni 2016 zugunsten von Facebook auf. Das Unternehmen mit Sitz in Irland mĂŒsse sich nicht an belgische Datenschutzbestimmungen halten.cite-ref-guardian-non-user-tracking-36-1[36]cite-ref-38[38]
Personalisierte Werbung
Am 7. Oktober 2007 kĂŒndigte Facebook an, in allen vorhandenen Nutzerprofilen von mehr als 50 Millionen registrierten Nutzern personalisierte Werbung zuzulassen. Dabei sollten den bislang interessierten 60 Konzernen und Unternehmen persönliche Daten der Nutzer zur VerfĂŒgung gestellt werden. Neben Alter, Geschlecht, LieblingsbeschĂ€ftigungen, Wohnort, politischer Ăberzeugung, LieblingsbĂŒchern und -filmen umfassen die bereitgestellten Informationen auch den Bildungsstand und Hinweise auf persönliche Beziehungen.
Dagegen wendete sich in den Vereinigten Staaten erste Kritik, wie von Facebook-Nutzer Nate Weiner im GesprĂ€ch mit AP: âWas wĂ€re, wenn du ein Buch bei Amazon kaufst, das âDer Umgang mit Aidsâ heiĂt, und jeder einzelne deiner Freunde erfĂ€hrt davon?â Denn das Problem ist, dass nun ein Unternehmen immer mehr persönliche, schlecht zu kontrollierende Angaben seiner Kunden (mit deren formeller Erlaubnis) speichert, aber nicht darĂŒber informiert.cite-ref-39[39]
Ein Artikel im Guardian vom 14. Januar 2008 kritisierte die GrĂŒnder und Besitzer des Unternehmens in zahlreichen Punkten. Unter anderem zeigte er auf, wie die libertĂ€re Gesinnung des Investors Peter Thiel, eines aus Deutschland stammenden Hedgefonds-Managers, einen Einfluss auf die Funktionsweise und Ausrichtung des Unternehmens haben könnte.cite-ref-theguardian-jan-14-facebook-40-0[40]
Nach der Ăbernahme der Werbeplattform Atlas Ă€nderte Facebook Ende Januar 2015 seine Cookie-Richtlinie. Atlas erstellt Bewegungsprofile von Websurfern auch auĂerhalb von Facebook. Facebook verweist in seinen Datenschutzrichtlinien auf die Seite Your Online Choices, um verhaltensbasierte Online-Werbung zu deaktivieren.cite-ref-41[41]
Im MĂ€rz 2016 stellte Facebook zusammen mit Universal Studios wĂ€hrend des South by Southwest Festivals ein Tool zu âracial affinity targetingâ vor, das Facebook-Nutzer anhand ihrer Vorlieben in den Interessenkreis der ethnischen Gruppen zuordnet. So konnte Universal Studios dank des Tools je nach Zuordnung zwei verschiedene Trailer des Films Straight Outta Compton zeigen, die auf die Interessen ethnischer Gruppen zugeschnitten waren. WĂ€hrend Facebook sich bemĂŒhte zu betonen, dass die Nutzer anhand ihrer Interessen und nicht ihrer eigenen ethnischen Zugehörigkeit zugeordnet werden, sahen viele Nutzer darin keinen signifikanten Unterschied zu Racial Profiling. Nach Aussage eines Facebook-Sprechers sei das Tool zunĂ€chst nur in den USA verfĂŒgbar.cite-ref-42[42]
Von DatenschĂŒtzern wird kritisiert, dass zahlreiche DatenhĂ€ndler wie zum Beispiel Acxiom personalisierte Daten an Facebook liefern, das damit seine eigenen DatenbestĂ€nde damit anreichert, um Werbeanzeigen besser auf die Lebenssituation und Interessen seiner Nutzer zuzuschneiden.cite-ref-43[43]
Im Juli 2012 wurde bekannt, dass Facebook Connect dazu verwendet wird, den Nutzern personalisierte Werbung anzuzeigen. Facebook erhebt laut einer Mitteilung des Wall Street Journal unter anderem Informationen, welche Apps besonders hĂ€ufig ĂŒber Facebook Connect genutzt werden, um Ă€hnliche Programme zu empfehlen.cite-ref-44[44] FĂŒr die Nutzer war keine Möglichkeit vorgesehen, diesem Mechanismus bei der Verwendung von Facebook Connect zu widersprechen.cite-ref-45[45]
Facebook-Ausstieg
Durch die groĂe Anzahl von Kontroversen und Kritikpunkten an Facebook wird die Zahl jener Nutzer, die aus Facebook aussteigen, immer gröĂer. Eine psychologische Studie der UniversitĂ€t Wien aus dem Jahre 2013 untersuchte die konkreten BeweggrĂŒnde dieser Nutzer. Der meistgenannte Grund war die Sorgen um die eigene PrivatsphĂ€re (48 %), gefolgt von einem generellen Missfallen gegenĂŒber Facebook (14 %), negativen Erfahrungen mit Facebook-Freunden (13 %) und dem GefĂŒhl, sĂŒchtig nach Facebook zu werden (6 %). Der Studie zufolge weisen aus Facebook ausgestiegene Personen im Schnitt höhere Internetsucht-Werte auf, machen sich mehr Sorgen um ihre PrivatsphĂ€re und sind generell gewissenhafter als die befragten Facebook-Nutzer.cite-ref-46[46]
Ăbertragung und Verwendung der Nutzerdaten von WhatsApp
Zwei Jahre nachdem Facebook den Instant-Messaging-Dienst WhatsApp fĂŒr 20 Mrd. US-Dollar gekauft hatte, Ă€nderte WhatsApp am 25. August 2016 seine DatenschutzerklĂ€rung. ZukĂŒnftig wĂŒrden Telefonnummern von Kontakten im Adressbuch des WhatsApp-Nutzers an Facebook weitergegeben und dort verwendet werden.cite-ref-47[47] Am 27. September 2016 untersagte der Hamburgische Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar Facebook die Nutzung und Weitergabe der WhatsApp-Daten. Facebook habe keine eindeutige Zustimmung der Nutzer von WhatsApp zur Weitergabe und Verwendung der Daten eingeholt. Bisher gespeicherte Daten seien zu löschen. Da das DeutschlandgeschĂ€ft Facebooks aus Hamburg geleitet wird, habe Caspar die ZustĂ€ndigkeit, deutsches Datenschutzrecht gegenĂŒber Facebook und seinem Tochterunternehmen WhatsApp durchzusetzen. Facebook kĂŒndigte an, die Entscheidung anzufechten.cite-ref-48[48]cite-ref-49[49]
Umgang mit privaten Nachrichten
Im Juli 2012 war Facebook in die Kritik geraten, da es nicht nur öffentliche, sondern auch private Nachrichten seiner Nutzer gezielt ĂŒberwacht.cite-ref-50[50] Joe Sullivan, Sicherheitschef bei Facebook, hat den Einsatz einer entsprechenden Filtersoftware gegenĂŒber Reuters und anderen Medien bestĂ€tigt. Ziel der Ăberwachung sei es, mögliche Straftaten im Voraus zu erkennen und gegebenenfalls zu vermeiden. Facebook hat nach eigenen Angaben bereits mehrfach den Strafverfolgungsbehörden in den USA und anderen LĂ€ndern verdĂ€chtige AktivitĂ€ten und Nutzer gemeldet.cite-ref-51[51]
Am 7. Juni 2018 teilte Facebook mit, dass private Nachrichten von 14 Millionen Nutzern ĂŒber mehrere Tage öffentlich angezeigt wurden, da deren zuletzt verwendeten Voreinstellungen fĂŒr private Mitteilungen von Facebook verĂ€ndert worden waren. Die betroffenen Nutzer wurden darauf hingewiesen und gebeten zu prĂŒfen, ob die entsprechenden Nachrichten öffentlich bleiben sollen.cite-ref-52[52] Die Datenschutzeinstellungen der betroffenen Nutzer waren bei der Entwicklung und Erprobung einer neuen Funktion verĂ€ndert worden. Der PrĂ€sident des Bundesamts fĂŒr Sicherheit in der Informationstechnik Arne Schönbohm forderte, dass Facebook die Sorgfaltspflicht fĂŒr die Daten ihrer Kunden ernster nehmen mĂŒsse. Neue Funktionen, die die PrivatsphĂ€re von Nutzern betreffen, mĂŒssten vor einer Veröffentlichung grĂŒndlich getestet werden.cite-ref-53[53]
Auswertung/Nutzung durch Dritte
Nachrichtendienste und Polizei
Nutzer von Facebook stimmen mit der Annahme der Datenschutzbestimmungen von Facebook automatisch der Nutzung und Verwendung aller Personendaten von mit Facebook kooperierenden Partnern zu. Dazu gehören â nach Aussage seriöser Pressequellen ĂŒber verdeckte Nutzerprofile â auch deutsche und auslĂ€ndische Polizeibehörden sowie die CIA und staatliche Stellen der USA ĂŒber den Zugang als MiteigentĂŒmer des Netzwerkes. Das erklĂ€rte politische Ziel der USA ist es, Touristen bereits vor einer Einreise in die USA ĂŒberprĂŒfen zu können.
In Deutschland nutzen Bundeskriminalamt, Bundespolizei und Zoll Facebook fĂŒr offene wie auch verdeckte Ermittlungen.cite-ref-56[56] In einigen deutschen LĂ€ndern nutzt die Polizei die in Facebook veröffentlichten Profilbilder zur Ermittlung von VerkehrssĂŒndern.cite-ref-57[57]cite-ref-58[58]
Der Whistleblower Edward Snowden und ehemaliger Mitarbeiter der NSA berichtete:
â[Personen wĂŒrden normalerweise] aufgrund etwa des Facebook-Profils [âŠ] als Zielobjekt markiert.â
â
Edward Snowden
Zugriff auf Benutzerdaten und -funktionen durch Facebook-Applikationen
Am 18. Oktober 2010 veröffentlichte das Wall Street Journal einen Bericht ĂŒber die Weitergabe von Nutzer-IDs an Drittanbieter. Viele Facebook-Anwendungen ermöglichen durch Referrer-Daten des Browsers und ein Auslesen der ID der Nutzer RĂŒckschlĂŒsse auf seine reale IdentitĂ€t.cite-ref-62[62]
In der Sendung stern TV wurde im Jahr 2013 vorgefĂŒhrt, wie mit einer App fĂŒr WeihnachtsgrĂŒĂe der Zugriff auf das persönliche Postfach möglich war. Dem Nutzer wurde vordergrĂŒndig angeboten, eine Weihnachtskarte zu verschicken, wĂ€hrend er zugleich ohne sein Wissen Dritten Zugriffe auf sein Postfach erlaubte.cite-ref-63[63]
Am 17. MĂ€rz 2018 wurde bekannt, dass der Datensammler und Big-Data-Spezialist Cambridge Analytica bis 2015 private Daten von mehr als 50 Millionen Facebook-Mitgliedern missbrauchte, ohne ĂŒber die Weiterverwendung aufgeklĂ€rt und ein EinverstĂ€ndnis eingeholt zu haben. Dazu bot eine Facebook-Applikation einen Persönlichkeitstest an. Dabei wurden Daten vom Benutzer, der die App installierte, sowie von seinen Freunden gesammelt, um unter anderem die PrĂ€sidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2016 und die Abstimmung zum Brexit zu beeinflussen.cite-ref-66[66]cite-ref-67[67] Facebook betonte im Zuge gerichtlicher Anhörungen zu dem Skandal, dass man durch Nutzung der Facebook-Seite weltweit sein Recht auf Privatheit aufgebe.cite-ref-68[68]
Im Juli 2019 wurde bekannt, dass Facebook wegen Datenschutzvergehen mehr als fĂŒnf Milliarden US-Dollar Strafe zahlen und seine interne Struktur Ă€ndern muss.cite-ref-69[69]
Anfang April 2019 erlÀuterte das US-amerikanische IT-Sicherheitsunternehmen UpGuard, dass private Daten einiger hundert Millionen Facebook-Nutzer auf Servern einer frei zugÀnglichen Amazon Cloud lagen. Diese wurden durch die mobile App At the pool, die Facebook-Dienste nutzte, und die mexikanische Website Cultura Colectiva erfasst. Es wurde kritisiert, dass diese Daten öffentlich zugÀnglich gemacht werden konnten.cite-ref-70[70]
Nutzerdaten an GerÀtehersteller gesendet
Anfang Juni 2018 berichtete die New York Times, dass Facebook Daten von zwei Milliarden Nutzern, auch von solchen, die einer Weitergabe widersprochen hatten, vertraglich an 60 Unternehmen weitergegeben hat. Darunter waren auch Hersteller von Smartphones und anderen EndgerĂ€ten sowie chinesische Unternehmen, wie Huawei, Lenovo, Oppo Electronics oder TCL. Einige der Unternehmen haben enge Beziehungen zur chinesischen Regierung, und US-amerikanische Behörden haben daher Bedenken wegen der daraus resultierenden Möglichkeiten zur Auslandsspionage und fĂŒr Cyberattacken geĂ€uĂert.cite-ref-71[71]cite-ref-72[72]
Inhalte und Inhaltskontrollen
Extremistische und hasserfĂŒllte EintrĂ€ge
Auf Facebook existieren zahlreiche Benutzerseiten mit extremistischem Inhalt, z. B. Seiten zu Diktatoren.cite-ref-73[73] Am 17. April 2009 stoppte die Deutsche Telekom ihre Werbung auf Facebook mit Hinweis auf ârechtsextremeâ Websites auf dem Portal.cite-ref-74[74] Auch die Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung beobachtete Facebook.cite-ref-75[75]cite-ref-76[76] Facebook erklĂ€rte daraufhin, man wolle keine Benutzer mit einer Zensur verschrecken, nehme aber die Nutzungsbedingungen sehr ernst und wĂŒrde entsprechende Gruppen löschen.cite-ref-77[77]
Facebook sah 2011 die Leugnung des Holocaust, die unter anderem in den deutschsprachigen LĂ€ndern strafbar ist, durch Benutzergruppen als vereinbar mit ihren Richtlinien an, sofern von diesen Benutzern keine âhasserfĂŒllten oder drohenden Kommentareâ ausgingen.cite-ref-78[78] Diese Unternehmenspolitik von Facebook gegenĂŒber Holocaustleugnern wird kritisiert, etwa durch eine Gruppe von HolocaustĂŒberlebenden am Simon Wiesenthal Center oder den Publizisten Matthias KĂŒntzel.cite-ref-79[79] Unter anderem nach einem Appell von Roman Haller, Direktor der Claims Conference, veranlasste Facebook 2020 eine Ănderung der Richtlinien. Inhalte, die den Holocaust leugneten oder verharmlosten, wĂŒrden jetzt verboten.cite-ref-80[80]
Im Juli 2015 berichtete der Stern von einer Zunahme der rassistischen Hetze auf Facebook.cite-ref-stern-2015-07-30-81-0[81] Der Sprecher des Landesamts fĂŒr Verfassungsschutz Sachsen, Martin Döring, sagte, die auslĂ€nderfeindlichen und rassistischen ĂuĂerungen betrĂ€fen meist die Asylpolitik.cite-ref-stern-2015-07-30-81-1[81] Die Hasskommentare wĂŒrden nicht nur quantitativ zunehmen, sondern auch in der IntensitĂ€t.cite-ref-stern-2015-07-30-81-2[81] Clemens Schwender, Medienpsychologe und Professor an der SRH Hochschule der populĂ€ren KĂŒnste, war der Ansicht, die Schweigespirale verliere ihre GĂŒltigkeit.cite-ref-stern-2015-07-30-81-3[81] Frank Schwab, Medienpsychologe und Professor an der UniversitĂ€t WĂŒrzburg, sagte, dass mittlerweile nicht nur gebildete Schichten, sondern auch Bevölkerungsgruppen, die sich nicht reflektiert Ă€uĂern, Zugang zu Internet hĂ€tten; dies wĂŒrde bedeuten, dass Menschen, um sich gruppenkonform zu verhalten, draufhauten und Abweichler abstraften.cite-ref-stern-2015-07-30-81-4[81] Matthias Meisner vom Tagesspiegel sagte, die Radikalisierung und die Verbreitung menschenverachtender BeitrĂ€ge finde vornehmlich in Anti-Asyl-Gruppen statt und weder Facebook noch die Gruppen-Administratoren wĂŒrden etwas dagegen unternehmen.cite-ref-stern-2015-07-30-81-5[81] Meisner und Aktivisten, die gegen die Hasskommentare ankĂ€mpfen, sagten, es sei neu, dass offen und unter Nennung des Klarnamens zu Straftaten aufgerufen werde.cite-ref-stern-2015-07-30-81-6[81] Laut Stern gehen (nicht nĂ€her genannte) âExperten [âŠ] davon aus, dass sich Neonazis und Hooligans durch Hetze zum Handeln ermuntert fĂŒhlen.âcite-ref-stern-2015-07-30-81-7[81] Die Sprecherin des Landeskriminalamts Sachsen, Kathlen Zink, berichtete, dass bis 2015 die politisch motivierten Straftaten im Internet vorwiegend die Verherrlichung des Nationalsozialismus betrafen; ab 2015 gĂ€be es eine Verlagerung zu fremdenfeindlichen Inhalten, wobei die Asylthematik in den Vordergrund rĂŒckte.cite-ref-stern-2015-07-30-81-8[81] Facebook berichtete im Sommer 2015, dass ein Community Operations Team pro Woche hunderttausende Meldungen ĂŒberprĂŒfe; genaue Zahlen nannte das Unternehmen nicht.cite-ref-tagesspiegel-2015-08-25-82-0[82] Eine Sprecherin betonte den Anspruch des Unternehmens: âInhalte wie Hassrede, Aufruf zur Gewalt oder Gewaltverherrlichung verstoĂen jedoch gegen die Gemeinschaftsstandards von Facebook und werden umgehend gelöscht.âcite-ref-tagesspiegel-2015-08-25-82-1[82] Auch Zuckerberg selbst gestand Anfang 2016 VersĂ€umnisse in Deutschland ein und versprach vermehrte Anstrengungen.cite-ref-83[83] In Deutschland geschieht dies durch den externen IT-Dienstleister Arvato, wo derzeit (Stand 2017) rund 600 Mitarbeiter in Schichtarbeit Hasskommentare identifizieren und löschen.cite-ref-84[84]cite-ref-85[85]cite-ref-86[86]cite-ref-87[87] Die Firma stand in der Vergangenheit wegen der hohen psychischen Belastung fĂŒr die Mitarbeiter sowie den zum Teil unklaren Regeln fĂŒr Löschungen in der Kritik.cite-ref-88[88]
Im Mai 2016 unterzeichnete Facebook neben Twitter, YouTube und Microsoft einen Verhaltenskodex zusammen mit der EuropĂ€ischen Union, vertreten durch die EU-Kommissarin fĂŒr Justiz, Verbraucherschutz und Gleichstellung, VÄra JourovĂĄ. In dem Dokument, das rechtlich nicht bindend ist, bekennen sich die unterzeichnenden Firmen gegen Rassismus und Xenophobie und einigen sich auf eine Definition des Begriffs âhasserfĂŒllte Spracheâ. Sie bestĂ€tigen ihren Willen, die âMehrheit der gĂŒltigen Meldungen zur Entfernung hasserfĂŒllter Spracheâ binnen 24 Stunden nach der Meldung abzuarbeiten. Die unterzeichnenden Firmen lobten den Kodex als gutes Ergebnis der âCo- und Selbstregulierungâ und guten Kompromiss von Grundfreiheiten und staatlichen Schutzpflichten.cite-ref-89[89]
austerIm Juli 2016 erhielt Facebook den Negativpreis Verschlossene Auster der Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche verliehen. Laudator Thilo Weichert begrĂŒndete dies mit dem intransparenten Umgang des Unternehmens mit Hasskommentaren. Das GeschĂ€ftsmodell von Facebook begrĂŒnde sich darauf, âdass unkontrolliert Meinungen verbreitet werden. Dabei werden Daten gesammelt und kommerziell verwertet. Transparenz und Kontrolle wĂ€ren fĂŒr dieses GeschĂ€ftsmodell Gift.âcite-ref-90[90]
Als Bundesjustizminister schrieb Heiko Maas 2015 einen offenen Brief an Facebook und kritisierte darin unzureichende Standards, um gegen rassistische und fremdenfeindliche BeitrÀge vorzugehen.cite-ref-91[91]
Im November 2023 betrieben Facebook und Instagram weiter die Accounts der zuvor in Deutschland verbotenen antisemitischen und antiisraelischen Organisation Samidoun. Dies war zuvor von Bundesinnenministerin Nancy Faeser untersagt worden.cite-ref-92[92]cite-ref-93[93]
Im August 2025 musste Facebook in Deutschland die Verlinkung des mit absolutem Verbreitungsverbot belegten, neonazistischen Wikis Metapedia beenden, nachdem Facebook eine Abmahnung der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) erhalten hatte.cite-ref-94[94]
Das Internationale Auschwitz-Komitee in Berlin merkte mit Stand von September 2025 an, Facebook-Inhaber Mark Zuckerberg geistere blind in einer (so wörtlich) âWelt voller rassistischem und antisemitischem Hass, dreistem populistischen LĂŒgen und rechtsextremen Verschwörungstheorienâ herum. Selbst Teile seiner Mitarbeitschschaft wĂŒrden sich angesichts rassisistischer Gewalt in den Vereinigten Staaten von ihm abwenden. Der Evekutiv-Vizevorsitzende Christoph Heubner warf Zuckerberg vor, schon 2018 mit absonderlichen BegrĂŒndungen gemeint zu haben, die Facebook-Welt fĂŒr LĂŒgen und Hetze alter und neuer Nazis offen halten zu mĂŒssen.cite-ref-95[95]
Verbreitung von Falschmeldungen
Die Entstehung, Verbreitung und Widerlegung von Falschmeldungen, sogenannten fake news, durch Facebook war schon frĂŒh ein PhĂ€nomen, an dessen Lösung gearbeitet wurde. Im Januar 2015 wurde die Funktion eingefĂŒhrt, Nachrichtenmeldungen als âfalschâ zu melden, was die algorithmische Bewertung einer Meldung negativ beeinflusste. Bereits damals wurde kritisiert, dass die Kennzeichnung einer Meldung als âfalschâ bei Satire, Weltanschauung und politischen Ansichten strapaziert werde.cite-ref-fake-news-tackle-2015-96-0[96]
Im Rahmen des US-PrĂ€sidentschaftswahlkampfes 2016 gerieten fake news in sozialen Netzwerken in den Fokus. Die Meldung, dass Papst Franziskus seine UnterstĂŒtzung fĂŒr Donald Trump erklĂ€rt habe, war falsch. Kurz nach dem Sieg Trumps wurde eine Meldung verbreitet, dass der amtierende US-PrĂ€sident Barack Obama der demokratischen Kandidatin und Verliererin der Wahl Hillary Clinton eine Begnadigung hinsichtlich ihres Gebrauchs privater E-Mail-Server als US-AuĂenministerin ausgesprochen habe.cite-ref-zuckerberg-vows-fake-news-97-0[97] Trump wurde fĂ€lschlicherweise ein Zitat zugeschrieben, in dem er 1998 herablassend ĂŒber republikanische WĂ€hler spricht.cite-ref-solon-zuckerberg-denies-98-0[98]
Eine Analyse des Pew Research Center kam zu dem Schluss, dass 64 % der Amerikaner Facebook als Nachrichtenkanal nutzen.cite-ref-solon-commentary-99-0[99] BuzzFeed ermittelte den Wahrheitsgehalt von Meldungen dreier rechtslastiger und dreier linkslastiger Websites und kam zu dem Schluss, dass 38 % der rechtslastigen und 19 % der linkslastigen Meldungen falsche oder irrefĂŒhrende Informationen enthielten.cite-ref-secret-task-force-fake-news-100-0[100] DarĂŒber hinaus kam eine Umfrage des Portals YouGov zu dem Schluss, dass sich 72 % der Befragten wĂŒnschten, Facebook möge engagierter gegen Falschmeldungen vorgehen.cite-ref-solon-critics-101-0[101]
Unmittelbar nach der Wahl stritten Facebook und der GrĂŒnder Mark Zuckerberg den wahlbeeinflussenden Effekt ab. Zuckerberg nannte am 10. November 2016 den Effekt eine âverrĂŒckte Ideeâ, verteidigte den horizonterweiternden Aspekt des Netzwerks und schob das Auftreten von Echokammern und Filterblasen auf das âmenschliche Streben nach BestĂ€tigung.âcite-ref-solon-zuckerberg-denies-98-1[98] Im September 2017 Ă€uĂerte Zuckerberg, er bedauere die ĂuĂerung vom November 2016.cite-ref-zuckerberg-regrets-crazy-102-0[102] Bereits eine Woche nach der US-Wahl gab das Netzwerk auf Druck von Werbungsunternehmen zu, dass die Metriken, die die Interaktion mit Inhalten und Seiten messen, verzerrt waren. So wurde die Anzahl der Benutzer einer Seite pro Monat um 55 % ĂŒberschĂ€tzt.cite-ref-103[103] Zuckerberg selber Ă€uĂerte einen Monat nach der Wahl, dass â99 Prozentâ der Inhalte des Netzwerks authentisch seien.cite-ref-zuckerberg-vows-fake-news-97-1[97] Im November berichtete das Technologieblog Gizmodo, dass Facebook eine geheime task force zum eindĂ€mmenden und kontrollierten Umgang mit Falschmeldungen zusammengestellt habe. Eine Verbesserung des Algorithmus des news feed-Moduls, die den Wahrheitsgehalt von Meldungen kontrollierte, blockierte ĂŒbermĂ€Ăig Meldungen von rechtskonservativen Websites und wurde daher verworfen.cite-ref-secret-task-force-fake-news-100-1[100]
Die US-amerikanische Journalistin Olivia Solon, die den Effekt von Falschmeldungen in Facebook fĂŒr den Guardian untersuchte, schrieb nach der Wahl in einem Kommentar: âIm Moment ist der Wahrheitsgehalt eines Inhalts weniger bedeutend als die Frage, ob es geteilt, geliked und geldlich verwertet wird. Diese Einfluss-Metrik verzerrt die Medienlandschaft und erlaubt die Verbreitung von Ködern, Ăbertreibungen und Missinformation.âcite-ref-solon-commentary-99-1[99]
Kritiker des Netzwerks glauben nicht daran, dass Facebook effektive MaĂnahmen treffen wird, um die Verbreitung von Falschmeldungen zu unterbinden. Fil Menczer, Professor fĂŒr Informatik und Computerwissenschaften an der Indiana University, sieht dafĂŒr keinen Anreiz fĂŒr Facebook: Wenn die Algorithmen dahingehend geĂ€ndert werden, dass mit Falschmeldungen weniger interagiert wird, bedeutet das auch weniger Interaktion mit den Verbreitern der Falschmeldung. Das soziale Netzwerk bĂŒĂt somit an AttraktivitĂ€t ein. Dies sei nicht im Interesse Facebooks, so Menczer.cite-ref-solon-commentary-99-2[99] Andere Kritiker beklagen, dass Facebook nur Inhalte mit Nacktheit, Gewalt und BelĂ€stigung zensiert. Falschmeldungen wĂŒrden mit keiner dieser Kategorien etwas zu tun haben.cite-ref-solon-critics-101-1[101]
Die US-amerikanische Initiative The Trust Project hat Indikatoren erarbeitet, die die VertrauenswĂŒrdigkeit von Nachrichtenagenturen misst. Dazu zĂ€hlen ĂberprĂŒfung des Wahrheitsgehalts, eine Ethikrichtlinie, eine Richtlinie zu Antidiskriminierung und eine Offenlegung der EigentĂŒmerstruktur sowie der Einkommensquellen. Facebook könnte, so das Trust Project, seinen Algorithmus an diesen Indikatoren orientieren.cite-ref-solon-critics-101-2[101]
Auch in Deutschland geriet das Thema Falschmeldungen und fake news im Nachspiel der US-Wahlen in den Fokus der Politik und der Zivilgesellschaft: Die grĂŒne Bundestagsabgeordnete Renate KĂŒnast erhob im Dezember 2016 Strafanzeige gegen die Betreiber der Facebook-Seite âWiderstand deutscher Patriotenâ. Auf der Seite wurde KĂŒnast nach der Festnahme eines FlĂŒchtlings wegen Verdachts des Mordes an Maria Ladenburger in Freiburg falsch zitiert. Das Zitat wurde darauf fĂ€lschlicherweise als aus der SĂŒddeutschen Zeitung entnommen angegeben. Erst drei Tage nachdem KĂŒnast die Falschmeldung gegenĂŒber Facebook beanstandet hatte, wurde der Beitrag gelöscht und Facebook entschuldigte sich in einem Schreiben bei der Bundestagsabgeordneten.cite-ref-104[104]
Rohingya-FlĂŒchtende forderten 2021 von Facebook 150 Milliarden Dollar Schadenersatz. Eine entsprechende Klage sei am 6. Dezember 2021 bei einem Gericht im US-Bundesstaat Kalifornien eingereicht worden. Darin heiĂe es, die Algorithmen des US-Unternehmens förderten Desinformation und extremistisches Gedankengut, das zu Gewalt in der realen Welt fĂŒhre. Dies habe die Leben Hunderttausender Rohingya zerstört (siehe auch Völkermord an den Rohingya).cite-ref-105[105]
Nichtinformierendes, nichtaufklÀrendes Medium
Facebook hat, zumindest im politischen Bereich, eine dem Informiertsein entgegenlaufende Wirkung: In zwei Studien aus den USA mit insgesamt ĂŒber 2.000 Teilnehmern wurde im Rahmen von zwei US-PrĂ€sidentschaftswahlen der Einfluss von sozialen Medien auf das Allgemeinwissen zu politischen Themen untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass die HĂ€ufigkeit der Facebook-Nutzung moderat negativ mit politischem Allgemeinwissen verbunden war. Dies galt auch bei BerĂŒcksichtigung demographischer, politisch-ideologischer Variablen und vorherigen politischen Wissens. Zu Letzterem ist eine Kausalbeziehung naheliegend: Je höher der Facebook-Konsum, desto mehr nimmt in der Folge das politische Allgemeinwissen ab.cite-ref-106[106]
Gewichtung von Nachrichten
Im Mai 2016 wurden VorwĂŒrfe erhoben, dass Facebook Nachrichten und Meldungen von politisch konservativen Organisationen in den USA unterdrĂŒcke und diese nicht in der âtrendingâ-Newsbar auftauchen. Diese Vermutung wurde von einem ehemaligen Facebook-Mitarbeiter in einem Artikel fĂŒr das Technologie-Blog Gizmodo geĂ€uĂert. Seit den Ausschreitungen in Ferguson (Missouri) im August 2014 werde fĂŒr die Newsbar kein rein algorithmischer Ansatz verwendet, sondern durch eine Gruppe von âKuratorenâ verwaltet. Kurz nach Erscheinen des Gizmondo-Artikels wurden interne Dokumente der Presse zugespielt, die Richtlinien fĂŒr die Handhabe der Newsbar auffĂŒhren. Darin wird beschrieben, wie Themen in die Newsbar âinjiziertâ oder auf eine schwarze Liste gesetzt werden können. Zu den Dokumenten zĂ€hlt auch eine Liste von 10 bevorzugten Nachrichtenquellen und weiteren 1000 vertrauenswĂŒrdigen Nachrichtenquellen.cite-ref-leaks-newsbar-107-0[107]
Sie fĂŒhrte zu vielen Reaktionen von Konservativen.cite-ref-108[108] Der US-Senator und damalige Vorsitzende des commerce committee John Thune sandte einen deutlichen Brief an Mark Zuckerberg mit der Aufforderung um KlĂ€rung.cite-ref-109[109] Facebook stritt die VorwĂŒrfe ab.cite-ref-110[110] Mark Zuckerberg lud in einer Mitteilung fĂŒhrende Konservative und weitere Politiker zu einem GesprĂ€ch ĂŒber die VorwĂŒrfe ein.cite-ref-111[111]
Als Reaktion auf die VorwĂŒrfe kĂŒndigte Facebook an, âinterne AblĂ€ufeâ zu verĂ€ndern, zum Beispiel durch bessere Kontrollen. AuĂerdem sollen die Richtlinien der Trending Topics transparenter gemacht werden.cite-ref-112[112] Ende August 2016 kĂŒndigte Facebook allen âKuratorenâ des âtrendingâ-Moduls. Binnen 24 Stunden nach der Entscheidung wurde die Falschmeldung, die Fernsehmoderatorin Megyn Kelly sei nach Bekanntwerden ihrer UnterstĂŒtzung der demokratischen PrĂ€sidentschaftskandidatin Hillary Clinton gefeuert worden, als Trend erkannt und verbreitet. Die Quelle der Meldung gehörte nicht zu der Liste der 1000 vertrauenswĂŒrdigen Nachrichtenquellen.cite-ref-113[113]
Facebook bat im Jahr 2018, im Kampf gegen Fakenews, seine Nutzer, zu entscheiden, welcher Nachrichtenquelle sie vertrauen und welcher nicht. Dazu sollen Tests starten: Nachrichtenmeldungen, die von Nutzern als vertrauenswĂŒrdig eingestuft werden, sollen im Newsfeed kĂŒnftig eine höhere PrioritĂ€t erhalten. Weniger gut bewertete Nachrichtenquellen sollen dagegen seltener auftauchen.cite-ref-114[114]
Kritiker befĂŒrchten, Facebook könne durch seine Monopolstellung und starke Funktion als Filterblase Nachrichten zensieren. Auch seien die Algorithmen, nach denen Informationen ausgewĂ€hlt und verbreitet wĂŒrden, nicht nachvollziehbar.cite-ref-115[115]
Nachrichtensperre gegen Australien
Am 17. Februar 2021 hat Facebook eine Sperre gegen australische Nachrichten verhĂ€ngt. Australische Nutzer können weder Nachrichten lesen noch auf der Plattform veröffentlichen. Nutzer aus anderen LĂ€ndern bekommen keine Nachrichten mehr von australischen Herausgebern. Diese MaĂnahme war eine Reaktion auf ein geplantes Gesetz, dass riesige Internetkonzerne in Zukunft örtliche Medienunternehmen bezahlen sollen, wenn sie deren Inhalte verbreiten.cite-ref-116[116]cite-ref-117[117]cite-ref-118[118]
Facebook-Blase
Das Problem der Filterblasen (in diesem Kontext auch als âFacebook-Blasenâ bezeichnet) wurde 2011 von Eli Pariser in seinem Buch thematisiert. Der Autor stellte fest, dass ihm immer weniger BeitrĂ€ge von politisch anders denkenden Freunden gezeigt werden, wofĂŒr er den Algorithmus verantwortlich macht, der die Inhalte verwaltet, die den Nutzern prĂ€sentiert werden.cite-ref-119[119]
Eine Studie aus DĂ€nemark stellte fest, dass der Algorithmus weiters auch von der Menge der Seiten, die einem Nutzer gefallen, der Anzahl der Gruppen, bei denen der Nutzer Mitglied ist, und der Anzahl der Freunde beeinflusst wird, in welcher Facebook-Blase diverse Nutzer platziert werden.cite-ref-120[120]
Facebook wurde wiederholt kritisiert, gesellschaftliche Extreme zu fördern. Es wird von bösen Blasen und Echokammern (und Echobunkern) gesprochen, die zu Radikalisierungen fĂŒhren.cite-ref-121[121] Eines der prominentesten Beispiele des Einflusses der Facebook-Blase sei die US-PrĂ€sidenten-Wahl 2016. Es wurde kritisiert, dass der Facebook-Algorithmus zu sehr einschrĂ€nke und ĂŒber Inhalte entscheide, die Nutzer sehen.cite-ref-122[122]
Löschung von Nacktheit
DarĂŒber hinaus steht Facebook fĂŒr die ĂŒberzogene Löschung von Bildern und Videos wegen unerlaubter Darstellung von Nacktheit in der Kritik. So wurde auch ein historisches Kriegsfoto eines nackten MĂ€dchens, das wĂ€hrend des Vietnamkriegs vor einem Napalm-Angriff flieht,cite-ref-123[123] BeitrĂ€ge zur GesundheitsaufklĂ€rung ĂŒber Mammographie sowie Bilder der Venus von Willendorf aufgrund dieser Richtlinie gelöscht. In einigen FĂ€llen wurde die Löschung spĂ€ter zurĂŒckgenommen.
Beispiele (Auswahl)
âą Im Mai 2016 bewarb die australische, feministische Gruppierung âCherchez la femmeâ eine Veranstaltung mit dem Titel âCherchez la femme: Feminism and fatâ (deutsch: Suchen Sie die Frau: Feminismus und Fett) mit einem Bild des ĂbergröĂen-Models Tess Holliday im Bikini. Das Bild wurde kurz darauf von Facebook zensiert, da es nicht den Gesundheits- und Fitness-Richtlinien entspreche. Nach erstem Einspruch der Gruppe verteidigte Facebook zunĂ€chst die Entscheidung. Erst spĂ€ter wurde die Entscheidung als Fehler bezeichnet und zurĂŒckgenommen.cite-ref-124[124]
âą Im September 2016 löschte Facebook einen Beitrag der norwegischen Zeitung Aftenposten, in welchem das Bild The Terror of War abgebildet war, wegen unerlaubter Darstellung von Nacktheit. Bei dem Bild handelt es sich um ein historisches Kriegsfoto eines nackten MĂ€dchens, das wĂ€hrend des Vietnamkriegs vor einem Napalm-Angriff flieht. Die in den Medien sehr kritisch aufgenommene Löschung fĂŒhrte zu dem Vorwurf, Facebook wolle stur seine weltweit geltenden Regeln durchsetzen.cite-ref-125[125] Aufgrund der öffentlichen Reaktionen veröffentlichte Facebook eine Pressemitteilung, in der die Bedeutung des Bildes als historisches Dokument anerkannt wird. Gleichzeitig wurde die Löschung des Bildes zurĂŒckgenommen.cite-ref-126[126]cite-ref-127[127] Im Oktober 2016 unterschrieben die beiden VizeprĂ€sidenten des Unternehmens, Joel Kaplan und Justin Osofsky, eine ErklĂ€rung, dass Facebook in Zukunft mehr auf das öffentliche Interesse und die âBerichtwĂŒrdigkeitâ achten werde.cite-ref-128[128]
âą Im Oktober 2016 bewarb die französische Tageszeitung Le Monde einen Artikel ĂŒber Mammographie. Das Beitragsbild zeigte eine Frau, deren rechte Brust und Brustwarze sichtbar war, wĂ€hrend ihre linke Brust untersucht wird. Facebook zensierte den Artikel. Als die Zeitung den Beitrag mit dem Beitragsbild eines nackten mĂ€nnlichen Oberkörpers mit sichtbaren Brustwarzen erneut bewarb, wurde der Beitrag nicht zensiert.cite-ref-129[129] Kurz darauf veröffentlichte die schwedische Krebsgesellschaft ein AufklĂ€rungsvideo, in dem Techniken zur manuellen Tastuntersuchung an BrĂŒsten demonstriert werden, die als Kreise vereinfacht dargestellt wurden. Das Video wurde zensiert und die Mahnung ausgesprochen, es dĂŒrften keine sexuellen Dienstleistungen beworben werden. Daraufhin veröffentlichte die Krebsgesellschaft eine Version des Videos, in dem die BrĂŒste als Quadrate vereinfacht dargestellt wurden. Die verĂ€nderte Version wurde nicht erneut zensiert.cite-ref-130[130]
âą Ende 2017 stufte Facebook Fotos der 30.000 Jahre alten Venus von Willendorf, die eine Nutzerin geteilt hatte, als Pornografie ein und zensierte sie.cite-ref-131[131] SpĂ€ter entschuldigte sich das Unternehmen und teilte mit, dass es fĂŒr Statuen eine Ausnahme gĂ€be.cite-ref-132[132]
EnthĂŒllungen 2021
Im Herbst 2021 enthĂŒllte die Whistleblowerin Frances Haugen Praktiken von Facebook zu den angezeigten Inhalten gegenĂŒber der US-Börsenaufsichtsbehörde und dem US-Kongress.cite-ref-133[133]
Im Zentrum der EnthĂŒllungen steht die Aussage, bei Facebook sei zwar bekannt, wie problematisch das Handeln des Konzerns bezĂŒglich schĂ€dlicher Inhalte gegenĂŒber der Gesellschaft teilweise sei, tue aber â aus Profitinteresse â zu wenig, um die Situation zu Ă€ndern.
2025 erschien das Buch "Careless People: A Cautionary Tale of Power, Greed, and Lost Idealism" von Sarah Wynn-Williams.cite-ref-134[134]
Kritik an internet.org / Free Basics
2010 begann Facebook unter dem Arbeitstitel Apollo ein Wachstums- und Partnerschaftsprogramm mit Mobilfunkanbietern auf den Philippinen, in Lateinamerika, Afrika und Indien. Ziel war es, Datenverkehr von und ĂŒber Facebook mittels Zero-Rating kostenlos zu machen. Auf den Philippinen kooperierte Facebook ab 2012 mit dem Anbieter Globe, der seinen Nutzern kostenlosen Zugang zu Facebook gewĂ€hrte. Nach 15 Monaten, im Februar 2014, war Globe vom zweitgröĂten zum gröĂten Mobilfunkanbieter der Philippinen angewachsen.
Im Februar 2014 stellte Mark Zuckerberg die Plattform internet.org auf einer Konferenz in Brasilien vor. Ăber die Plattform können 36 Seiten neben Facebook aufgerufen werden. Zu den Seiten zĂ€hlen eine Wetter-App und die Suchmaschine Bing. AuĂer Facebook zĂ€hlt kein soziales Netzwerk dazu. Die Entscheidung, welche Seiten ĂŒber internet.org aufgerufen werden können, liegt allein bei der Firma internet.org, einer hundertprozentigen Tochter von Facebook.
In Sambia war der Dienst internet.org ab Juli 2014 weltweit zum ersten Mal abrufbar.
Seit Oktober 2015 werden die Dienste von internet.org auch Free Basics genannt und unter diesem Namen durch Facebook beworben.cite-ref-guardian-internet-org-135-0[135]
Indien
Facebook hatte zum Stand 2014 100 Mio. Benutzer in Indien und sah noch groĂes Wachstumspotential: Laut internen Analysen sollten bis 2020 30 Prozent der neuen Benutzer aus Indien stammen. Das indische Jobportal babajob.com sollte zu den abrufbaren Diensten von internet.org hinzugefĂŒgt werden. Im Februar 2015 gab Facebook die Zusammenarbeit mit dem Mobilfunkanbieter Reliance Mobile bekannt, der damals der viertgröĂte Anbieter in Indien war. Zeitgleich wurde durch die Telecom Regulatory Authority of India (TRAI) ein Beschluss ĂŒber NetzneutralitĂ€t angestrebt. Aus der Sicht vieler InteressensverbĂ€nde stellte die ExklusivitĂ€t der Dienste von internet.org, insbesondere die Aufnahme von babajob.com, einen Bruch der NetzneutralitĂ€t dar. Ein Zusammenschluss der Gegner von internet.org erreichte im April nationale Aufmerksamkeit und konnte die Entscheidung der Regulierungsbehörde auf Dezember 2015 verschieben. Facebook investierte von MĂ€rz bis Dezember 2015 2,9 Mrd. indische Rupien (38,1 Mio. Euro). Chris Daniels, VizeprĂ€sident von internet.org, bewarb die Idee bei sechs Besuchen in Indien. Jeder indische Nutzer von Facebook erhielt nach Anmeldung eine Nachricht ĂŒber die Konsequenzen der Entscheidung fĂŒr internet.org bzw. Free Basics. Am 28. Dezember, zwei Tage vor Ablauf der Frist fĂŒr Stellungnahmen der Bevölkerung zum Beschluss, erschien ein Editorial von Mark Zuckerberg in der englischsprachigen Tageszeitung Times of India. Am 8. Februar 2016 beschloss die TRAI, dass Dienste wie Free Basics gegen die NetzneutralitĂ€t verstoĂen und somit verboten sind.cite-ref-guardian-internet-org-135-1[135]cite-ref-136[136]
Ăgypten
In Ăgypten startete internet.org im Oktober 2015. Neben Facebook waren die Dienste von Wikipedia, der BBC und eines Astrologie-Dienstes kostenlos verfĂŒgbar. Laut Facebook nutzten drei Millionen Menschen in Ăgypten das Angebot. Zum Ende des Jahres verlĂ€ngerte das Ă€gyptische Telekommunikationsministerium die Genehmigung des Portals nicht. Es wurden keine GrĂŒnde fĂŒr die Entscheidung angegeben.cite-ref-137[137]
Löschung von Benutzern mit ungewöhnlichen Namen
Der Nutzer wird ausdrĂŒcklich darauf aufmerksam gemacht, sich mit seinem echten Vor- und Nachnamen sowie seinem Geburtsdatum anzumelden: âFacebook-Nutzer geben ihre wahren Namen und Daten an.âcite-ref-138[138] Daher sperrte Facebook bereits mehrmals in automatisierter Form ohne Vorwarnung Profile mit ungewöhnlichen Namen, hinter denen FĂ€lschungen vermutet wurden, obwohl es sich um Profile real existierender Personen gehandelt hatte.cite-ref-139[139]
Facebook-Partys
Ăber Facebook gibt es die Möglichkeit, zu Veranstaltungen einzuladen. Dabei hat ein Benutzer zwei Wege: Er kann eine Veranstaltung öffentlich ausschreiben oder privat zu dieser einladen. Die Option âöffentlichâ muss durch Löschen eines HĂ€kchens deaktiviert werden (Opt-out). Durch Fehlbedienung kommt es immer wieder zu Versehen, bei denen als privat geplante Einladungen unbeabsichtigt Massenzulauf auslösen, indem sehr viele Benutzer ungefragt am angegebenen Ort erscheinen. Diese gehen seit 2011 als sogenannte âFacebook-Partysâ immer wieder durch die Medien, obwohl sie weder von Facebook veranstaltet werden noch Facebook als Thema haben.
Facebook hatte lange Zeit auf die Probleme nicht reagiert.cite-ref-140[140] Nicht zuletzt durch den verstĂ€rkten öffentlichen und politischen Druck sowie durch das Erscheinen des Konkurrenten Google+ im Sommer 2011 (bei dem der Nutzer die Einstellungen relativ genau steuern konntecite-ref-141[141]) hat Facebook erstmals VerstĂ€ndnis fĂŒr die Ordnungsbehörden geĂ€uĂert: In einem GesprĂ€ch mit dem Bundesminister des Innern am 8. September 2011 hat Ricard Allen (Director European Policy Facebook) angeboten, einen Leitfaden zu erarbeiten, der den Behörden schnell erreichbare Ansprechpartner bei Facebook sowie MaĂnahmen nennen soll.cite-ref-142[142]
Steuerflucht
Facebook vermeidet mit legaler Steuerplanung wie dem Prinzip Double Irish With a Dutch Sandwich Steuerzahlungen in Milliardenhöhe. Diese Praktik wird zunehmend kritisiert.cite-ref-143[143]
Im August 2020 einigten sich Frankreich und Facebook im Zuge eines jahrelangen Steuerstreites auf eine Steuernachzahlung fĂŒr die Jahre 2009 bis 2018 von mehr als 100 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor hatte Frankreich ein Gesetz zur Besteuerung von Internetkonzernen erlassen. Nach Berechnungen des französischen Magazins âCapitalâ mĂŒsste Facebook allerdings fast 150 Millionen Euro Steuern nachzahlen â wĂŒrde das Unternehmen den gesamten in Frankreich erzielten Umsatz von durch âCapitalâ geschĂ€tzten 1,3 Milliarden Euro auch dort deklarieren.cite-ref-144[144]
UnterstĂŒtzung von Klimawandelleugnern
Facebook war bei einer Fundraising-Veranstaltung im Juni 2013 einer der Hauptsponsoren des Competitive Enterprise Institute â eines US-amerikanischen Think-Tanks, der die menschengemachte ErderwĂ€rmung bestreitet.cite-ref-145[145] Facebook war zudem bis 2014 Mitglied des American Legislative Exchange Council, der sich unter anderem gegen den Ausbau erneuerbarer Energien ausspricht und hierbei auf das den menschengemachten Klimawandel leugnende Heartland-Institut verweist.cite-ref-146[146]cite-ref-147[147]cite-ref-148[148]cite-ref-149[149] Facebook gehörte zu den Sponsoren einer im Januar 2019 stattfindenden Konferenz, die auch von Klimawandelleugner-Organisationen (CO2 Coalition, The Heartland Institute) gefördert wurde, welche dort auch Werbematerial verteilten und VortrĂ€ge hielten.cite-ref-150[150] Auch eines der sechs von Facebook beauftragten Faktencheck-Unternehmen, Check Your Fact, hat Verbindungen zu der US-amerikanischen Nachrichten- und Meinungs-Website The Daily Caller, welche immer wieder den wissenschaftlichen Forschungsstand zum Klimawandel bestreitet.cite-ref-151[151]
Bezahlte PR-Aktionen gegen Kritiker
Das PR-Unternehmen Definers war damit beauftragt worden, Journalisten, die sich kritisch zu Facebook Ă€uĂern, darauf hinzuweisen, dass Konkurrenzunternehmen vielleicht Ă€hnlich arbeiten. Speziell wurde darauf hingewiesen, dass die Organisation Freedom from Facebook angeblich von George Soros finanziert werde. Facebook-Chef Mark Zuckerberg sagte, er habe nichts davon gewusst und dass wohl jemand aus dem Kommunikationsteam das Unternehmen angeheuert habe.cite-ref-heise-222664-152-0[152]
Einflussnahme (EU)
In Europa liegt Facebook 2020 mit Ausgaben fĂŒr Lobbying von 5,5 Millionen Euro an der Spitze der Tech-Unternehmen.cite-ref-153[153]
Unbeabsichtigte KÀufe durch MinderjÀhrige in Online-Spielen
Facebook wird vorgeworfen, es im Zeitraum von 2010 bis 2014 MinderjÀhrigen ermöglicht zu haben, In-Game-KÀufe zu tÀtigen, ohne dass Kreditkartendaten abgefragt wurden. Betroffen waren vor allem die Spiele Angry Birds, PetVille, Happy Aquarium und Ninja Saga. Programmierer wurden angehalten, diese Praxis des friendly fraud zur Gewinnmaximierung zu nutzen.cite-ref-154[154]
Mangel an Transparenz
Nach Ansicht der EU-Kommission gewĂ€hrt der Mutterkonzern Meta Platforms Wissenschaftlern nicht genug Einblicke in die von Facebook erhobenen Daten und verstöĂt damit gegen das Gesetz ĂŒber digitale Dienste. Ăhnliche VorwĂŒrfe werden gegen Instagram und TikTok erhoben. Ein solcher RechtsverstoĂ kann mit hohen Geldstrafen belegt werden.cite-ref-155[155]
Mangelhafter Nutzerschutz
Die EU-Kommission wirft Meta Platforms im Zusammenhang mit Instagram und Facebook vor, dass Meldungen von illegalen Inhalten zu kompliziert sind und der Schutz von MinderjĂ€hrigen, z. B. vor sĂŒchtig machenden Algorithmen, unzureichend ist.cite-ref-156[156]
Literatur
âą Sascha Adamek: Die facebook-Falle: Wie das soziale Netzwerk unser Leben verkauft. Heyne, MĂŒnchen 2011, ISBN 978-3-453-60180-2.
âą Sherry Turkle: Verloren unter 100 Freunden: Wie wir in der digitalen Welt seelisch verkĂŒmmern (Originaltitel: Alone Together, ĂŒbersetzt von Joannis Stefanidis). Riemann, MĂŒnchen 2012, ISBN 978-3-570-50138-2.
âą Anders Albrechtslund: Online Social Networking as Participatory Surveillance in: First Monday, Vol. 13, No. 3, 2008.
âą Oliver Leistert, Theo Röhle (Hrsg.): Generation Facebook. Ăber das Leben im Social Net, transcript, Bielefeld 2011, ISBN 978-3-837-61859-4.
âą Ulrich Hottelet: Soziale Netzwerke â Attacken im Gewand der Freundschaft. In: Die Zeit. Nr. 31/2009, 23. Juli 2009 (zeit.de [abgerufen am 15. MĂ€rz 2020]).
Weblinks
Commons
: Facebook
â Sammlung von Bildern
âą Felix Knoke: Proteststurm â SpĂ€hwerbung empört Facebook-Nutzer. Beitrag zum Facebook-Feature âBeaconâ. In: Spiegel Online. 23. November 2007.
âą Adam Soboczynski: âWer schweigt, zĂ€hlt nicht: Soziale Netzwerke wie Facebook erzeugen einen neuen Menschentypus. Ein Kommentarâ. In: Die Zeit 44/2009 v. 23. Oktober 2009, Seite 47 (Feuilleton).
âą Manfred Dworschak: Im Netz der SpĂ€her. In: Der Spiegel. Nr. 2, 2011, S. 114â124 (online â 10. Januar 2011).
âą Richard Stallman: Reasons not to be used by Facebook, stallman.org â eine Sammlung Facebook-kritischer Artikel.
Einzelnachweise
cite-note-22. â Europe versus facebook, abgerufen am 15. Januar 2012.
cite-note-33. â Data Protection, 21. Dezember 2011: Report of Audit, PDF, aufgerufen am 9. Juli 2012
cite-note-44. â Wegen Facebook-Leak â Meta muss 265 Millionen Euro Strafe zahlen. In: Spiegel Online. 28. November 2022, abgerufen am 8. Dezember 2022.
cite-note-55. â Andreas Wilkens: Verbraucherzentrale rĂ€t zu Verzicht auf Facebook. In: Heise online. 7. April 2010, abgerufen am 27. Mai 2012.
cite-note-88. â Facebook â Neue VorwĂŒrfe wegen Datenschutz. In: focus.de. 16. Oktober 2010, abgerufen am 26. Oktober 2019.
cite-note-99. â Chris Walters: Facebookâs New Terms Of Service: âWe Can Do Anything We Want With Your Content. Forever.â In: consumerist.com. 15. Februar 2009, archiviert vom Original am 3. November 2009; abgerufen am 6. April 2019 (englisch).
cite-note-1010. â Alan Cowell: Facebook withdraws changes in data use. In: nytimes.com. 18. Februar 2009, abgerufen am 2. Juni 2021 (englisch).
cite-note-1212. â Facebook gibt sich trotz missglĂŒckter Abstimmung neue Regeln. In: derstandard.at. 25. April 2009, abgerufen am 23. Februar 2021.
cite-note-1414. â Facebook: Nutzungsbedingungen
cite-note-1717. â Fabian Noah Medler: Schadensersatz fĂŒr Nutzer von Facebook und Instagram möglich. zdfheute.de, 17. November 2025, abgerufen am 17. November 2025.
cite-note-1818. â Rena Tangens: Der BigBrotherAward 2011 in der Kategorie âKommunikationâ geht an eine âGated Communityâ. In: bigbrotherawards.de. 1. April 2011, archiviert vom Original am 4. April 2011; abgerufen am 17. August 2017.
cite-note-1919. â Facebook und Apple sind âDatenkrakenâ des Jahres. In: wz.de. 1. April 2011, abgerufen am 29. Oktober 2019.
cite-note-2020. â derStandard.at â Big Brother Awards gehen an Mikl-Leitner und Facebook. Artikel vom 25. Oktober 2015, abgerufen am 25. Oktober 2015.
cite-note-2121. â derStandard.at - Innenminister Wolfgang Sobotka erhielt Big Brother Award. Artikel vom 26. Oktober 2017, abgerufen am 26. Oktober 2017.
cite-note-2222. â Big Brother Awards fĂŒr Gesichtsscanner in Apotheke und CDU-Politiker. Artikel vom 25. Oktober 2018, abgerufen am 26. Oktober 2018.
cite-note-2323. â Big Brother Award fĂŒr Axel Voss und seine Upload-Filter. Artikel vom 25. Oktober 2018, abgerufen am 26. Oktober 2018.
cite-note-ds2000130709945-2424. â Big Brother Awards 2021 gehen an Facebook, Microsoft und TU Wien. In: DerStandard.at. 25. Oktober 2021, abgerufen am 26. Oktober 2021.
cite-note-2525. â Focus.de, Wachsender Unmut ĂŒber Freischalten der Gesichtserkennung auf Facebook, 9. Juni 2011, gxb/AFP, gesichtet am 9. Juni 2011
cite-note-2626. â Gesichtserkennungsfunktion von Facebook verstöĂt gegen europĂ€isches und deutsches Datenschutzrecht â Löschung biometrischer Daten bei Facebook gefordert. In: datenschutz-hamburg.de. 2. August 2011, archiviert vom Original am 4. Juli 2016; abgerufen am 28. April 2019.
cite-note-2828. â dpa, dapd: Aigner gegen Facebook-PrĂ€senz der Bundesregierung auf faz.net, gesichtet am 12. September 2011
cite-note-2929. â Usage of social widgets for websites auf w3techs.com, abgerufen am 13. April 2015
cite-note-3030. â Google und Facebook mĂŒssen Millionenstrafe in Frankreich zahlen. Zeit Online, 6. Januar 2022.
cite-note-3131. â golem.de: Neue PrivatsphĂ€re-Einstellungen sind da. (Update), abgerufen am 14. Januar 2012
cite-note-3232. â Sammelklage gegen Facebook wegen Datenleck. In: verbraucherzentrale.de. 10. Oktober 2025, abgerufen am 19. November 2025.
cite-note-3535. â Konrad Lischka: Datenschutz-Debakel: Wie Facebook private TelefonbĂŒcher abgreift. In: Spiegel Online. 31. Mai 2010, abgerufen am 30. Oktober 2018.
cite-note-guardian-non-user-tracking-3636. â Samuel Gibbs: Facebook wins appeal against Belgian privacy watchdog over tracking. In: test. 30. Juni 2016, abgerufen am 14. September 2016 (englisch).
cite-note-3737. â Belgian court orders Facebook to stop tracking non-members. The Guardian, 10. November 2015, abgerufen am 10. November 2015.
cite-note-3838. â Tomas Riedl: Tracking von Nicht-Nutzern: Belgische DatenschĂŒtzer verlieren gegen Facebook. In: netzpolitik.org. 30. Juni 2016, abgerufen am 14. September 2016.
cite-note-3939. â spiegel online, 23. November 2007: Druckversion - Proteststurm: SpĂ€hwerbung empört Facebook-Nutzer - SPIEGEL ONLINE - Netzwelt. In: Spiegel Online. Abgerufen am 29. Oktober 2018.
cite-note-theguardian-jan-14-facebook-4040. â Tom Hodgkinson: With friends like these ⊠In: theguardian.com. 14. Januar 2008, abgerufen am 17. August 2017 (britisches Englisch).
cite-note-4141. â Adserver â Atlas: Targeting mit der Facebook-ID. In: internetworld.de. 18. Januar 2016, abgerufen am 14. September 2020.
cite-note-4242. â Alex Hern: Facebookâs 'ethnic affinity' advertising sparks concerns of racial profiling. The Guardian, 1. Februar 2016, abgerufen am 23. MĂ€rz 2016 (englisch).
cite-note-4444. â Shayndi Raice: Facebook to Target Ads Based on App Usage. In: wsj.com. 6. Juni 2012, abgerufen am 17. August 2017 (amerikanisches Englisch, Registrierung erforderlich).
cite-note-4545. â Marcel Seer: Ad-Targeting: Facebook will App-Nutzung tracken. In: t3n.de. 9. Juli 2012, archiviert vom Original am 17. August 2017; abgerufen am 21. Mai 2019.
cite-note-4646. â Stefan Stieger, Christoph Burger, Manuel Bohn, Martin Voracek: Who Commits Virtual Identity Suicide? Differences in Privacy Concerns, Internet Addiction, and Personality Between Facebook Users and Quitters. In: Cyberpsychology, Behavior, and Social Networking. Band 16, Nr. 9. Mary Ann Liebert, Inc., 12. September 2013, ISSN 2152-2715, doi:10.1089/cyber.2012.0323 (englisch).
cite-note-4747. â Rechtliche Hinweise. In: WhatsApp.com. 25. August 2016, abgerufen am 2. Oktober 2016.
cite-note-4848. â tagesschau.de: Facebook: Anordnung gegen Datenabgleich mit WhatsApp. Archiviert vom Original am 27. September 2016; abgerufen am 11. Januar 2026 (deutsch).
cite-note-4949. â Samuel Gibbs: Germany orders Facebook to stop collecting WhatsApp user data. In: theguardian.com. 27. September 2016, abgerufen am 2. Oktober 2016 (englisch).
cite-note-5050. â Alexander Zollondz: PrivatsphĂ€re: Facebook ĂŒberwacht Chat-Protokolle. In: netzwelt.de. 16. Juli 2012, archiviert vom Original am 10. September 2012; abgerufen am 12. Oktober 2017.
cite-note-5151. â Pascal Paukner: PrivatsphĂ€re im Netz: Facebook durchsucht Chat-Protokolle. In: sueddeutsche.de. 18. Juli 2012, abgerufen am 26. Oktober 2017.
cite-note-5252. â Private Posts veröffentlicht â Facebook rĂ€umt neue Datenpanne ein. In: sueddeutsche.de. 7. Juni 2018, abgerufen am 14. November 2018.
cite-note-5353. â Sonja Ălvarez: Neue Datenpanne bei Facebook. In: tagesspiegel.de. 8. Juni 2018, abgerufen am 18. November 2018.
cite-note-5454. â Matt Greenop: Facebook â the CIA conspiracy. In: nzherald.co.nz. 8. August 2007, abgerufen am 19. November 2018 (englisch).
cite-note-5555. â tagesschau.de: Bericht eines iranischen Bloggers â âMarkiere die Gesichter deiner Freunde!â (Memento vom 11. Juli 2009 im Internet Archive)
cite-note-5656. â Detlef Borchers: Virtuelle Ermittler in sozialen Netzen. In: heise.de. 13. Juli 2011, abgerufen am 5. Dezember 2018.
cite-note-5757. â Thomas Hirschbiegel: Foto-Abgleich im Internet â Polizei jagt Raser mit Facebook. In: mopo.de. 9. Juni 2018, abgerufen am 5. Dezember 2018.
cite-note-5858. â Carsten Meyer: Facebook statt Revier: Polizei ârationalisiertâ VerkehrssĂŒnder-Abgleich. In: heise.de. 12. Juni 2011, abgerufen am 5. Dezember 2018.
cite-note-5959. â Martin Holland: Bericht: Facebooks Ex-Sicherheitschef arbeitet fĂŒr die NSA. In: heise.de. 21. Juni 2013, abgerufen am 5. Dezember 2018.
cite-note-601. Interview mit Edward Snowden: NSA liefert BND Werkzeuge fĂŒr Lauschangriff. In: spiegel.de. 7. Juli 2013, abgerufen am 7. Dezember 2018.
cite-note-6161. â Matthias Kremp, Konrad Lischka, Ole ReiĂmann: Projekt Prism â US-Geheimdienst spĂ€ht weltweit Internetnutzer aus. In: Spiegel Online. 7. Juni 2013, abgerufen am 26. Oktober 2018.
cite-note-6262. â Adnan Vatandas: Herausgabe von NutzeridentitĂ€ten an Fremdanbieter bei Facebook. 18. Oktober 2010, abgerufen am 18. Oktober 2010.
cite-note-6464. â Andreas Sebayang: Social Engineering â Facebook-Scam mit Firefox-Erweiterung. In: golem.de. 22. MĂ€rz 2011, abgerufen am 6. Januar 2019.
cite-note-6565. â Einladung zum groĂen Facebook-Stalker-Fest. In: golem.de. 26. April 2011, abgerufen am 29. Januar 2019.
cite-note-6666. â Matthew Rosenberg, Nicholas Confessore und Carole Caswalladr: Matthew Rosenberg, Nicholas Confessore, Carole Cadwalladr: How Trump Consultants Exploited the Facebook Data of Millions. In: nytimes.com. 17. MĂ€rz 2018, abgerufen am 1. Februar 2018 (englisch).
cite-note-6767. â Carole Cadwalladr und Emma Graham-Harrison: Emma Graham-Harrison, Carole Cadwalladr: Revealed: 50 million Facebook profiles harvested for Cambridge Analytica in major data breach. 17. MĂ€rz 2018, abgerufen am 29. Oktober 2018 (englisch). , The Guardian vom 17. MĂ€rz 2018, abgerufen am 20. MĂ€rz 2018
cite-note-6868. â Sam Biddle: In Court, Facebook Blames Users for Destroying Their Own Right to Privacy. In: theintercept. 14. Juni 2019, abgerufen am 15. Juni 2019 (englisch).
cite-note-6969. â Volker Briegleb: Datenschutz-Skandal: Facebook muss 5 Milliarden Dollar Strafe zahlen. In: heise.de. 24. Juli 2019, abgerufen am 17. Januar 2020.
cite-note-7070. â Sarah Frier, Matt Day, Josh Eidelson: Millions of Facebook Records Found on Amazon Cloud Servers, bloomberg.com vom 3. April 2019, abgerufen am 5. April 2019
cite-note-7171. â Facebook teilte Nutzerdaten mit chinesischen Firmen. In: handelsblatt.com. 6. Juni 2018, abgerufen am 11. Februar 2019.
cite-note-7272. â Katharina Kutsche: Facebook teilte Nutzerdaten mit Dutzenden GerĂ€teherstellern. In: sueddeutsche.de. 6. Juni 2018, abgerufen am 7. Juni 2018.
cite-note-7373. â Stalin 2.0: Auf Facebook leben Nazis und Kommunisten weiter. In: tagesanzeiger.ch/. (Online [abgerufen am 29. Oktober 2018]). â Artikel bei tagesanzeiger.ch
cite-note-7474. â Wegen rechtsextremer EintrĂ€ge â Telekom stoppt Facebook-Werbung. In: sueddeutsche.de. 17. Mai 2010, abgerufen am 2. Juli 2021.
cite-note-7575. â Facebook droht Anzeige wegen Nazi-Profilen â Artikel bei tagesanzeiger.ch
cite-note-7878. â âWir haben das Thema der Holocaustleugnung ĂŒber eine betrĂ€chtliche Zeit intern diskutiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass die bloĂe Aussage der Leugnung des Holocaust keine Verletzung unserer Richtlinien ist.â âWir denken, dass es einen sinnvollen Unterschied gibt zwischen der BefĂŒrwortung von Gewalt gegen Menschen und dem Ausdruck einer Meinung ĂŒber eine Politik, ein Glaubenssystem oder ein historisches Ereignis â selbst wenn die Meinung faktisch falsch, empörend oder beleidigend fĂŒr die meisten Menschen ist. Sollten gleichwohl die Mitglieder der den Holocaust leugnenden Gruppen dauerhaft hasserfĂŒllte oder drohende Kommentare einstellen, werden wir die Gruppen schlieĂen, und haben dies bei vielen Gelegenheiten getan.â (âWe have spent considerable time internally discussing the issues of Holocaust denial and have come to the conclusion that the mere statement of denying the Holocaust is not a violation of our terms.â âWe think that there is a meaningful difference between advocating violence against a group of people and expressing an opinion on a policy, set of beliefs, or historical event â even if that opinion is factually wrong, or is outrageous or offensive to most people. However, if the members of the Holocaust denial groups consistently post hateful or threatening comments, we will take the groups down, and we have done so on many occasions.â), Facebook-Sprecher Andrew Noyes, zitiert nach Suzanne Choney: Holocaust survivors ask Facebook to ban denial pages. In: digitallife.today.msnbc.msn.com. 27. Juli 2011, archiviert vom Original am 9. Mai 2012; abgerufen am 23. September 2018 (englisch).
cite-note-7979. â Matthias KĂŒntzel: Online-Version Iranian Holocaust Denial and the Internet, The Israel Journal of Foreign Affairs, Bd. VI, 2012/5772, Nr. 1
cite-note-8080. â Alexandra Föderl-Schmid: Profil â Roman Haller. In: sueddeutsche.de. 18. Oktober 2020, abgerufen am 20. Oktober 2020.
cite-note-tagesspiegel-2015-08-25-8282. â Sonja Ălvarez und Alice Hasters: Woher kommt der Hass im Netz? Tagesspiegel, 25. August 2015, abgerufen am 4. MĂ€rz 2016.
cite-note-8484. â Till Krause, Hannes Grassegger: Inside Facebook. In: sueddeutsche.de. 15. Dezember 2016, abgerufen am 6. Oktober 2019.
cite-note-8585. â Der Spiegel: Politiker dĂŒrfen erstmals Facebooks Löschzentrum betreten vom 14. Juni 2017, geladen am 14. Juni 2017
cite-note-8686. â Der Tagesspiegel: Entscheidung in zehn Sekunden: Löschen oder nicht? vom 22. Mai 2017, geladen am 14. Juni 2017
cite-note-8787. â Facebook-Mitarbeiter erzĂ€hlen von ihren Arbeitsbedingungen. In: welt.de. 15. Dezember 2016, abgerufen am 27. Oktober 2021.
cite-note-8888. â Silke Leuckfeld: GefĂ€llt uns nicht. In ver.di Publik Nr. 3/2019, Beilage S. 1
cite-note-8989. â Alex Hern: Facebook, YouTube, Twitter and Microsoft sign EU hate speech code. In: theguardian.com. 30. Mai 2016, abgerufen am 29. Juni 2016 (englisch).
cite-note-9090. â Verschlossene Auster 2016 fĂŒr Facebook. Informationen zur Preisverleihung auf der Website von Netzwerk Recherche, abgerufen am 10. Juli 2017
cite-note-9191. â Joachim Huber, Alice Hasters: Antwort auf Brief von Heiko Maas â Facebook: âKein Ort fĂŒr Rassismusâ. In: tagesspiegel.de. 27. August 2015, abgerufen am 30. MĂ€rz 2018.
cite-note-9393. â Ingo Salmen und Anna Thewalt: âWir sehen uns im Gerichtssaalâ: Samidoun verspottet Faeser mit Baklava-Foto â zwei Tage nach Verbot. Der Tagesspiegel, 4. November 2023, Abruf am 7. November 2023
cite-note-9494. â Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter, Berlin, PrĂŒfungsnummer 196716, 29. August 2025
cite-note-9595. â Mark Zuckerberg geistert blind in einer Welt voller rassistischem und antisemitischem Hass, dreisten populistischen LĂŒgen und rechtsextremen Verschwörungstheorien herum. Internationales Auschwitz Komitee, undatiert, Abruf am 1. September 2025
cite-note-fake-news-tackle-2015-9696. â Stuart Dredge: Facebook promises less hoax stories and spam posts in users' news feeds. In: theguardian.com. 21. Januar 2015, abgerufen am 16. Dezember 2016 (englisch).
cite-note-zuckerberg-vows-fake-news-9797. â Jasper Jackson: Mark Zuckerberg vows more action to tackle fake news on Facebook. In: theguardian.com. 13. November 2016, abgerufen am 16. Dezember 2016 (englisch).
cite-note-solon-zuckerberg-denies-9898. â Olivia Solon: Facebook's fake news: Mark Zuckerberg rejects 'crazy idea' that it swayed voters. In: theguardian.com. 11. November 2016, abgerufen am 16. Dezember 2016 (englisch).
cite-note-solon-commentary-9999. â Olivia Solon: Facebookâs failure: did fake news and polarized politics get Trump elected? In: theguardian.com. 10. November 2016, abgerufen am 16. Dezember 2016 (englisch).
cite-note-secret-task-force-fake-news-100100. â Olivia Solon: Facebook staff mount secret push to tackle fake news, reports say. In: theguardian.com. 15. November 2016, abgerufen am 16. Dezember 2016 (englisch).
cite-note-solon-critics-101101. â Olivia Solon: Facebook won't block fake news posts because it has no incentive, experts say. In: theguardian.com. 15. November 2016, abgerufen am 16. Dezember 2016 (englisch).
cite-note-zuckerberg-regrets-crazy-102102. â Sam Levin: Mark Zuckerberg: I regret ridiculing fears over Facebook's effect on election. In: theguardian.com. 27. September 2017, abgerufen am 29. September 2017.
cite-note-103103. â Mark Sweney und Jasper Jackson: Facebook faces calls for greater transparency amid 'fake news' row. In: theguardian.com. 17. November 2016, abgerufen am 16. Dezember 2016 (englisch).
cite-note-104104. â Strafanzeige wegen erfundener Nachricht. In: tagesschau.de. 10. Dezember 2016, abgerufen am 16. Dezember 2016.
cite-note-105105. â Rohingya fordern 150 Milliarden Dollar Schadenersatz von Facebook. In: Zeit Online. 7. Dezember 2021, abgerufen am 10. Dezember 2021.
cite-note-leaks-newsbar-107107. â Sam Thielmann: Facebook news selection is in hands of editors not algorithms, documents show. In: theguardian.com. 12. Mai 2016, abgerufen am 14. Mai 2016 (englisch).
cite-note-108108. â Nellie Bowles und Sam Thielman: Facebook accused of censoring conservatives, report says. In: theguardian.com. 9. Mai 2016, abgerufen am 12. Mai 2016 (englisch).
cite-note-109109. â Danny Yadron: US senator demands Facebook explain allegations it censors conservative news. In: theguardian.com. 10. Mai 2016, abgerufen am 14. Mai 2016 (englisch).
cite-note-110110. â Alex Hern: Facebook denies censoring conservative stories from trending topics. In: theguardian.com. 10. Mai 2016, abgerufen am 12. Mai 2016 (englisch).
cite-note-111111. â Sam Thielmann und Julia Carrie Wong: Facebook trends: Zuckerberg invites top conservatives to talk and denies bias. In: theguardian.com. 13. Mai 2016, abgerufen am 14. Mai 2016 (englisch).
cite-note-112112. â ManipulationsvorwĂŒrfe â Facebook korrigiert seine Nachrichtenauswahl. In: Spiegel Online. 24. Mai 2016, abgerufen am 2. Februar 2021.
cite-note-113113. â Sam Thielmann: Facebook fires trending team, and algorithm without humans goes crazy. In: theguardian.com. 29. August 2016, abgerufen am 14. September 2016 (englisch).
cite-note-114114. â User-Tests im Kampf gegen Fakenews. Abgerufen am 21. Januar 2018.
cite-note-115115. â Daten und DemokratieInternetkonzerne unter verschĂ€rfter Beobachtung Beitrag des Deutschlandfunks vom 25. Juni 2018, 18:40-19:00 Uhr
cite-note-116116. â Suchmaschinen-Anbieter â Google droht Australien wegen Mediengesetz mit Abschalten der Suchfunktion. In: handelsblatt.com. 22. Januar 2021, abgerufen am 18. Februar 2021.
cite-note-118118. â Markus Böhm: KrĂ€ftemessen in Australien â Darum blockiert Facebook jetzt Nachrichten. In: Spiegel Online. 18. Februar 2021, abgerufen am 18. Februar 2021.
cite-note-120120. â Anja Bechmann, Kristoffer L. Nielbo: Are We Exposed to the Same âNewsâ in the News Feed?: An empirical analysis of filter bubbles as information similarity for Danish Facebook users. In: Digital Journalism. Band 6, Nr. 8, 14. September 2018, ISSN 2167-0811, S. 990â1002, doi:10.1080/21670811.2018.1510741.
cite-note-122122. â Barbara Grech: Filterblase: Facebook gerĂ€t in den Fokus der Kritik. 15. November 2016, abgerufen am 26. Dezember 2020.
cite-note-123123. â Fridtjof Kuchemann: Facebook löscht Vietnam-Kriegsfoto, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. September 2016
cite-note-124124. â Sam Levin: Too fat for Facebook: photo banned for depicting body in 'undesirable manner'. In: theguardian.com. 23. Mai 2016, abgerufen am 14. September 2016 (englisch).
cite-note-125125. â Chefredakteur kritisiert Facebook-Chef: âHör zu, Mark, das ist ernstâŠâ In: Spiegel Online. 9. September 2016, abgerufen am 29. April 2021.
cite-note-126126. â Streit um Foto aus Vietnamkrieg: Facebook knickt ein. Spiegel Online, 9. September 2016, abgerufen am 9. September 2016.
cite-note-127127. â Facebook changes its mind, and says itâs okay to publish an iconic war photo, after all. recode.com, 9. September 2016, abgerufen am 9. September 2016.
cite-note-128128. â Alex hern: Facebook to consider public interest before removal of posts violating guidelines. In: theguardian.com. 24. Oktober 2016, abgerufen am 9. November 2016 (englisch).
cite-note-129129. â Alex Hern: Facebook censors Le Monde's mammogram screening photo. In: theguardian.com. 12. Oktober 2016, abgerufen am 9. November 2016 (englisch).
cite-note-130130. â Julie Carrie Wong: How a cancer group thwarted Facebook's censorship: square breasts. In: theguardian.com. 20. Oktober 2016, abgerufen am 9. November 2016.
cite-note-131131. â Facebook bittet fĂŒr Zensur um Entschuldigung bei Deutschlandfunk Nova vom 2. MĂ€rz 2018
cite-note-133133. â Das steht in den "Facebook Files" In: sueddeutsche.de. 28. Oktober 2021, abgerufen am 22. Dezember 2021.
cite-note-134134. â Pluralistic: Sarah Wynn-Williamsâs âCareless Peopleâ (23 Apr 2025) â Pluralistic: Daily links from Cory Doctorow. 23. April 2025, abgerufen am 24. April 2025 (amerikanisches Englisch).
cite-note-guardian-internet-org-135135. â Rahul Bhatia: The inside story of Facebookâs biggest setback. In: theguardian.com. 12. Mai 2016, abgerufen am 2. Oktober 2016 (englisch).
cite-note-136136. â Andrea Jonjic: Indische Telekom-Aufsicht verbietet Zero-Rating-Angebote. In: netzpolitik.org. 8. Februar 2016, abgerufen am 2. Oktober 2016.
cite-note-137137. â Andrea Jonjic: Ăgypten: Kostenloses Online-Angebot von Facebook gestoppt. In: netzpolitik.org. 4. Januar 2016, abgerufen am 2. Oktober 2016.
cite-note-138138. â Nutzungsbedingungen vom 30. Januar 2015: Registrierung und Kontosicherheit
cite-note-139139. â The Sydney Morning Herald: Banned for keeps on Facebook for odd name
cite-note-141141. â Datenschutz: Aigner lobt Google+. In: handelsblatt.com. 14. September 2011, abgerufen am 10. Juni 2018.
cite-note-142142. â Bundesinnenminister und Facebook verstĂ€ndigen sich auf stĂ€rkeren Schutz der Nutzer. Pressemitteilung des Bundesministeriums des Innern. In: bmi.bund.de. 8. September 2011, archiviert vom Original am 31. Oktober 2011; abgerufen am 18. November 2021.
cite-note-143143. â Die Steuertricks von Apple und Amazon. In: abendblatt.de. 26. November 2012, abgerufen am 18. August 2017 (Registrierung erforderlich).
cite-note-144144. â Facebook zahlt mehr als hundert Millionen Euro Steuern nach. In: Spiegel Online. 25. August 2020, abgerufen am 18. November 2021.
cite-note-145145. â Juliet Eilperin: Anatomy of a Washington dinner: Who funds the Competitive Enterprise Institute? In: The Washington Post, 20. Juni 2013. Abgerufen am 22. MĂ€rz 2014.
cite-note-146146. â American Legislative Exchange Council: Lawmakers Rethink Renewable Energy Mandates | Heartland Institute. Abgerufen am 22. MĂ€rz 2014.
cite-note-147147. â Jan Willmroth: Spenden: Google und Facebook unterstĂŒtzen Klimaskeptiker. In: Wirtschaftswoche Green, 19. November 2013. Abgerufen am 22. MĂ€rz 2014.
cite-note-149149. â Dominic Rushe: Facebook set to become latest tech giant to abandon rightwing lobby group Alec . Auf: The Guardian, 24. September 2014. Abgerufen am 5. Mai 2019.
cite-note-150150. â Stephanie Mencimer: Google, Facebook, and Microsoft Sponsored a Conference That Promoted Climate Change Denial. Auf: Mother Jones, 22. Januar 2019. Abgerufen am 5. Mai 2019.
cite-note-151151. â Scott Waldman: Facebook fact checker has ties to news outlet that promotes climate doubt. Auf: Sciencemag.org, 25. April 2019. Abgerufen am 5. Mai 2019.
cite-note-heise-222664-152152. â Oliver BĂŒnte: Facebook-Chef will von PR-Kampagne gegen Kritiker nichts gewusst haben. In: heise.de. 16. November 2018, abgerufen am 19. November 2018.
cite-note-154154. â Nathan Halverson: Facebook knowingly duped game-playing kids and their parents out of money. In: revealnews.org. 24. Januar 2019, abgerufen am 11. MĂ€rz 2022 (englisch).
cite-note-155155. â Facebook, Instagram und Tiktok droht EU-Strafe. handelsblatt.com, 24. Oktober 2025, abgerufen am 26. Oktober 2025.
cite-note-156156. â EU ermittelt gegen Facebook, Instagram und TikTok. tagesschau.de, 24. Oktober 2025, abgerufen am 26. Oktober 2025.